
PRESSESTIMMEN
Wagners Walküre - Griechische Nationaloper, Athen, 2024
„Roland Kluttig ist im letzten Moment eingesprungen. Der deutsche Dirigent erweist sich als Glücksfall. Er hat die Zeit ganz offenbar bestens für intensive Proben genutzt. Er führt das Orchester sicher durch den Abend, koordiniert vorbildlich Graben und Bühne, weiss treffende Tempi und Akzente zu setzen. Der Klang ist ... "
Ingo Starz (Athen), Online Merker
17. März 2024
Haas „concerto grosso“ – Strauss „Alpensinfonie“, Eröffnungskonzert Saison 2021/22 Oper Graz
„An diesem Grazer Eröffnungsabend konnte man eindrucksvoll erleben, dass dieses Presselob sehr berechtigt ist. Roland Kluttig überzeugte mit den sehr gut disponierten Grazer Philharmonikern sowohl bei den subtil-filigranen Klangschwebungen von Georg Friedrich Haas als auch bei den üppig- spätromantischen Emanantionen von Richard Strauss.....“
Hermann Becke, Der Opernfreund
25.09.2021
Haas „concerto grosso“ – Strauss „Alpensinfonie“, Eröffnungskonzert Saison 2021/22 Oper Graz
„....bevor der erste Ton erklang, bot Chefdirigent Roland Kluttig aber noch eine ebenso interessante wie lehrreiche Kurzeinführung......Unter der Leitung von Roland Kluttig, der auf feinste
Differenzierungen der Dynamik achtete, boten die Grazer Philharmoniker eine detailreiche und plastische Interpretation der Alpensinfonie.“
Isabella Steppan, bachtrack
26.09.2021
Haas „concerto grosso“ – Strauss „Alpensinfonie“, Eröffnungskonzert Saison 2021/22 Oper Graz
„ Einen ähnlich analytischen Zugang bewahrte sich Kluttig mit seinen Grazer Philharmonikern im zweiten Teil des Konzerts. Bei Strauss‘ Alpensinfonie war man zum Glück meilenweit davon entfernt, dieser Programmmusik einen dicken Anstrich von Louis Trenker Eroberungsalpinismus zu geben. Statt der dicken Kelle herrschte feine Differenzierung vor, die eher Anklänge an Mahler und Nietzsche nahm, als sich für heldische Verklärung zu eignen.“
Reinhard Schwarz, Kronenzeitung
27.09.2021
Feldman „Neither“ Salzburger Festspiele 2021
„Roland Kluttig, Chefdirigent der Grazer Oper, springt sehr kurzfristig für Ilan Volkov ein, aber weder er noch das ORF Radiosymphonieorchester Wien scheinen davon beeindruckt zu sein – die Aufführung ist ein Exerzitium äußerster Präzision...“
Egbert Tholl, Sueddeutsche Zeitung
15.08.2021
Feldman „Neither“ Salzburger Festspiele 2021
„Das klappt natürlich nur so, wenn im Orchester das Chroma bis ins letzte stimmt. Alle Achtung vor dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien. So durchsichtig, klar strukturiert, wie zum Angreifen plastisch und ja, schmeichlerisch oft im Klang: Da wusste der Mann am Pult, der kurzfristig eingesprungene Grazer Opernchef Roland Kluttig, genau, wie er die Gewichte verteilt haben wollte.“
Reinhard Kriechbaum, Wiener Zeitung
16.08.2021
Feldman „Neither“ Salzburger Festspiele 2021
„Sternstunde mit Grazer Beteiligung.....So dramatisch, so spannungsreich vibrierend hat man Feldman selten gehört. Es ist nichts weniger als eine Entmystifizierung, die dem Chef der Grazer Philharmoniker gelingt. Er macht aus „Neither“ das, was es im Untertitel vorgibt, eigentlich zu sein: eine Oper.“
Martin Gasser, Kleine Zeitung
14.08.2021
Feldman „Neither“ Salzburger Festspiele 2021
„Roland Kluttig, einer der wenigen Dirigenten weltweit, der neueste Musik genauso versiert dirigieren kann wie Beethoven, Wagner und Sibelius.“
Jan Brachmann, FAZ
17.08.2021
Feldman „Neither“ Salzburger Festspiele 2021
„Die unerhörten Komplexitäten durch waghalsige Rhythmusverschiebungen und durch wie völlig unabhängig voneinander sich bewegende Musikblöcke bekamen im Dirigat von Roland Kluttig eine große Selbstverständlichkeit. Kluttig war kurzfristig für Ilan Volkov eingesprungen, es muss ein aufregender Vorgang gewesen sein, von dem das Publikum aber nichts mitbekam. Mehr Souveränität lässt sich nicht vermitteln.“
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau
16.08.2021
Weinberg „Die Passagierin“ Premiere September 2020, Oper Graz
„Roland Kluttig am Dirigentenpult nimmt sich viel Zeit für solche Passagen, deren innere Ruhe in umso schärferem Kontrast zum grausamen Geschehen steht. Auch die geradezu atavistischen Stellen der Oper sind bei Kluttig in sicherer Hand, der die überaus homogen klingenden Grazer Philharmoniker zu aufpeitschenden Klängen animiert.“
Reinhard Kager, FAZ
05.11.2020
Weinberg „Die Passagierin“ Premiere September 2020, Oper Graz
„Roland Kluttig beeindruckt bei seiner ersten Grazer Premiere als Chefdirigent. Die inhomogen wirkenden Teile dieser von Schostakowitsch inspirierten, aber viel introspektiveren, weitgespannten Musik .... werden vom Dirigenten souverän zusammengehalten und von den Grazer Philharmonikern exzellent musiziert.“
Martin Gasser, Kleine Zeitung
19.09. 2020
Wagner „Rheingold“, Landestheater Coburg
„Fast auf den Tag genau 150 Jahre nach der Uraufführung, die – gegen den Willen des Komponisten – am 22. September 1869 in München stattfand, führte GMD Roland Kluttig das Philharmonische Orchester sicher und souverän durch die mit Schwierigkeiten gespickte Partitur. […] Im Verein mit ihrem Dirigenten erreichen [die Musiker] einerseits eine ungeheure Transparenz und entwickeln andererseits eine anhaltende Sogwirkung und Spannung. Zudem schafft Kluttig eine nahezu perfekte Balance zwischen Orchester und Bühne.“
Freies Wort Suhl und Nordbayerischer Kurier, Christine Wagner
Oktober 2019
Wagner „Rheingold“, Landestheater Coburg
„Gerade Reduktionen bringen durchaus neue Hörerlebnisse. Gerade im "Rheingold" pulsiert die Musik immer wieder effektvoll dramatisch, hämmert, gräbt, ja swingt geradezu. Weniger betulicher Klangteppich, Sehnsuchtsklage oder Endzeitgeraune, sondern, wie es das Philharmonische Orchester in Coburg unter Roland Kluttig vorführt, lustvolle Theatermusik.“
BR Klassik, Bernhard Doppler
September 2019
Dukas „Ariane et Barbe-Bleue“, Opernhaus Graz
„Roland Kluttig, derzeit Generalmusikdirektor in Coburg, lässt die Musik Dukas’ in bunten Farben blühen, achtet aber auch genau auf die vielen grauen Schattierungen, mit denen die Partitur bereits auf die Moderne vorausweist. Dabei folgt der mit zeitgenössischer Musik bestens vertraute Dirigent stets den weichen Rundungen dieser durch und durch französischen Musik, lässt sie organisch atmen, strafft dann und wann die Zügel, wenn es gilt den dramatischen Höhepunkt anzusteuern.“
FAZ, Reinhard Kager
März 2018
Wagner „Parsifal“, Landestheater Coburg
„Der stürmische Beifall am Ende war vollkommen berechtigt, auch wegen des fulminanten, kraftvollen und bestens ausbalancierten Dirigats von Roland Kluttig.“
BR 2, BR Klassik
April 2017
Wagner „Parsifal“, Landestheater Coburg
„Die erstaunliche Leistung des Philharmonischen Orchesters des Landestheaters Coburg ist kein Wunder angesichts der zuverlässig bewährten kapellmeisterlichen Qualitäten seines Chefs Roland Kluttig. Er lässt in klug disponierter, klanglich raffiniert ausbalancierter und kraftvoll unpathetischer Lesart dieses „Parsifal“ vergessen, unter welch reduzierten und begrenzten Bedingungen er realisiert wird. Chapeau!“
Die Deutsche Bühne
April 2017
Wagner „Parsifal“, Landestheater Coburg
"Kraft- und Gravitationszentrum der umjubelten Produktion aber ist Roland Kluttig. Der Generalmusikdirektor hat mit dem Philharmonischen Orchester einen wissend phrasierten, glutvollen, stets im Fluss bleibenden Wagner voller dynamischer Feinabstufungen und klangfarblicher Entdeckungen erarbeitet."
Concerti
April 2017
Janáček „Das schlaue Füchslein“, Landestheater Coburg
„Der Dirigent Roland Kluttig hatte offenbar Neumann noch gut im Ohr. Seinem Duktus gelang aufs Mirakulöseste die Gratwanderung zwischen überschärfer, forciert, gar gehetzter Klangwirkung (Michael Gielen) einerseits und retardierend - aufgeweichten Konturen (Charles Mackerras) andererseits.“
Opernwelt
Dezember 2017
Janáček „Das schlaue Füchslein“, Landestheater Coburg
“Kluttig still managed to convey much of its myterious beauty and big-hearted ardour […]”.
Opera Magazine
Februar 2017
Janáček „Das schlaue Füchslein“, Landestheater Coburg
„Gerade die von Janacek so sorgfältig auskomponierten Naturstimmungen entfaltet das Orchester unter Roland Kluttig wohltuend behutsam.“
Opernwelt
April 2017
Beethoven „Fidelio“, Landestheater Coburg
„Der Dirigent Roland Kluttig erhält an diesem Abend seinen Ritterschlag: zum einen für die langjährige Entwicklung des Philharmonischen Orchesters und zum anderen für seine Interpretation des ‚Fidelio‘. Beethovens Musik, diese zwar verstörende, aber auch faszinierende Mischform aus Singspiel, Oper und Oratorium, ist bei ihm in den besten Händen.“
Operapoint
Oktober 2016
Beethoven „Fidelio“, Landestheater Coburg
„Roland Kluttig, eine der stärksten Begabungen unter den deutschen Generalmusikdirektoren, arbeitet mit dem Philharmonischen Landestheater Details heraus, die sonst eher unbewusst den Hörer erreichen.“
FAZ
September 2016
Beethoven „Fidelio“, Landestheater Coburg
„Musikalisch ist der Coburger ‚Fidelio‘ allemal ein bemerkenswerter Abend. Roland Kluttig schaltet mit dem Philharmonischen Orchester des Landestheaters souverän zwischen leichtem Singspielton und schroffem Pathos um, ohne je zu überdrehen.“
Opernwelt
September 2016
Strauss „Salome“, Oper Stuttgart
„Musikalisch ist das ein großer Abend, was auch dem bedachten, zügelnden Dirigat von Roland Kluttig zu verdanken ist.“
Frankfurter Rundschau
November 2015
Strauss „Salome“, Oper Stuttgart
„Man hat sicher nicht zu Unrecht den Eindruck, dass viel von der außerordentlichen Wirkung der Sängerinnen und Sänger in dieser Produktion mit der musikalischen Einstudierung von Roland Kluttig zusammenhängt. Denn Kluttigs zugespitzte musikalische Dramatik, die der Partitur eine unerhörte Plastizität und Brutalität abgewinnt, dabei aber sehr klar und mit geschärften Konturen erklingt, sind auch die Sänger verpflichtet.“
Klassik Info
November 2015
Strauss „Salome“, Oper Stuttgart
„Dieses mit beeindruckenden Videos ergänzte Spektakel wurde von Roland Kluttig exzellent dirigiert.“
Deutschlandfunk Kultur
November 2015
Strauss „Salome“, Oper Stuttgart
„Das Staatsorchester unter der Leitung Roland Kluttigs liefert mit seinem von Anfang an in Bann ziehenden Hörsog der Soundtrack zu diesem Psychodrama. Es ist fantastisch, was da farbig und bei aller Klangmacht immer transparent aus dem Orchestergraben dringt.“
Stuttgarter Nachrichten
November 2015
Weber „Euryanthe“, Oper Frankfurt
„Genau disponiert Kluttig die Klangfarben, nicht zuletzt die tieferen Register und vermeidet ein pseudoromantisches Schwelgen.“
FAZ
April 2015
Wagner „Lohengrin“, Coburg
„Grossartig was Roland Kluttig aus seinem B-Orchester herausholt an Farbe, Wucht und Wirkung.“
FAZ
April 2014
