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BIOGRAPHIE

 

„Empfindsamkeit, Genauigkeit und Furor“ – mit diesen Worten beschrieb die FAZ Roland Kluttigs „Fidelio“ Dirigat am Landestheater Coburg, wo er als Generalmusikdirektor wirkt und nominierte ihn 2017 zum Dirigenten des Jahres bei der alljährlichen Umfrage des Fachmagazins „Opernwelt“.

„Es ist fantastisch, was da farbig und bei aller Klangmacht immer transparent aus dem Graben klingt“ schrieben die Stuttgarter Nachrichten nach der Premiere der Neuproduktion von Richard Strauss‘ „Salome“ in der Inszenierung von Kirill Serebrennikow an der Staatsoper Stuttgart in der Saison 2015/16.

In der vergangenen Saison 2016/17 stand Roland Kluttig wieder am Stuttgarter Pult, um Mozarts „Cosi fan tutte“ zu dirigieren und in der Saison 2017/18 wird er dort die Wiederaufnahme der „Zauberflöte“ (Inszenierung: Peter Konwitschny) leiten.

 

Weitere Dirigate führen Roland Kluttig in der Saison 2017/18 zum MDR Sinfonieorchester, zum Orchestre Philharmonique du Luxembourg, zum Zürcher Kammerorchester, zu den Münchner Symphonikern, zur Norddeutschen Philharmonie Rostock sowie zur Opéra National du Rhin in Straßburg mit einem Kurt Weill / Arnold Schönberg-Projekt in der Inszenierung von David Pountney.

 

Kluttig ist für sein breites Repertoire von Alter Musik über Klassik und Romantik bis zu zeitgenössischer Musik bekannt. Er wird regelmäßig von den großen deutschen Rundfunkorchestern in Frankfurt, München, Stuttgart, dem Philharmonia Orchestra London, Seoul Philharmonic, dem Konzerthausorchester Berlin u.a. für Konzertprojekte eingeladen. Operndirigate führten ihn an die schwedische Norrlandsoperan mit Benjamin Brittens „Peter Grimes“ und Alban Bergs „Wozzeck“ sowie an die Häuser in Leipzig, Frankfurt, Mannheim, Nizza und Stuttgart.

 

Seit der Saison  2010/11 ist Roland Kluttig Generalmusikdirektor am Landestheater Coburg und hat dort mit Produktionen von Händel und Gluck, Mozart und Verdi, Janáček und Debussy sein Können in den unterschiedlichsten Bereichen des Opernrepertoires bewiesen. In der vergangenen Saison hat  insbesondere der Coburger „Parsifal“ für großes überregionales Interesse gesorgt. Ferner hat er in Coburg mit „Concertino“ und „Compose“   zwei innovative Formate der Musikvermittlung ins Leben gerufen.

 

Von 2000-2004 war der in Dresden ausgebildete Dirigent Kapellmeister und Musikalischer Assistent an der Stuttgarter Staatsoper. In dieser Zeit entstand unter seiner Leitung die erste Live-Aufnahme von Arnold Schönbergs „Moses und Aron“ (Naxos). Kluttig spielte ferner die Concertos von Erwin Schulhoff gemeinsam mit dem DSO Berlin für Capriccio und eine Porträt CD des von ihm besonders geschätzten mexikanischen Komponisten Silvestre Revueltas mit dem Kammerensemble Neue Musik Berlin, dem er in den 90er Jahren als Musikalischer Leiter eng verbunden war, ein.

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