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Europaweiter Erfolgsgarant für den Orchestergraben und
die Neue Musik

Die Saison 2017/18 des Coburger Generalmusikdirektors Roland Kluttig

Erst vor wenigen Wochen hob er in Luxemburg zwei nationale Erstaufführungen am Pult des Orchestre Philharmonique du Luxembourg aus der Taufe: Morton Feldmans einzige Oper „Neither“ nach 87 Wörtern von Samuel Beckett sowie Chaya Czernowins jüngstes Cellokonzert (Solistin: Séverine Ballon). Im Februar 2018 wird er die britische Premiere des Violinkonzerts von Aureliano Cattaneo (Solist: Irvine Arditti) im Rahmen der von Unsuk Chin kuratierten Londoner Konzertreihe „Music of today“ mit dem Philharmonia Orchestra verantworten. Und als Operndirigent bringt Roland Kluttig im Mai/Juni 2018 an den drei Spielorten der französischen Opéra National du Rhin in Straßburg, Colmar und Mulhouse drei Kurzopern von Kurt Weill und Arnold Schönberg gemeinsam mit dem renommierten Regisseur David Pountney auf die Bühne. In der internationalen Wahrnehmung hat sich der Coburger Generalmusikdirektor neben seiner unbestrittenen Opernexpertise längst auch als Wunschdirigent für neue und neueste sinfonische Literatur etabliert. Und dass ihm hierzulande der Ruf eines „Kraft- und Gravitationszentrums“ (concerti) im Musiktheaterbetrieb vorauseilt, zeigte sich soeben erst wieder in Kluttigs Nominierung durch das Fachmagazin „Opernwelt“ zum Dirigenten des Jahres 2017: Er sei dank seiner „Empfindsamkeit, Genauigkeit und Furor ... eine der stärksten Begabungen unter den deutschen Generalmusikdirektoren“ (FAZ), womit der einstige Stipendiat der Herbert von Karajan-Stiftung jeden Opern- und Konzertabend auf ein besonderes Niveau zu heben versteht.

Dank Roland Kluttig ist Coburg seit seinem Amtsantritt 2010 zu einer Hochburg des nationalen Opernbetriebs gereift, die nun auch regelmäßig im Ausland Aufmerksamkeit erregt: „Kluttig still managed to convey much of its mysterious beauty and big-hearted ardour“, notierte etwa das Opera Magazine im Februar 2017 über Janáčeks „Das schlaue Füchslein“. Auch im aktuellen Spielplan des Landestheaters hat der ehemalige Assistent Lothar Zagroseks mit „Tosca“ (letzte Vorstellung 28.1.2018) ein neuerliches Highlight gesetzt: Zwölf Minuten ununterbrochenen Applaus gab es bei der Premiere und anschließend stellte die „Bayerische Rundschau“ fest: „Der entscheidende Erfolgsgarant steht am Dirigentenpult: Generalmusikdirektor Roland Kluttig lotet Puccinis Partitur dynamisch, klangfarblich und in den Ausdrucksnuancen fein differenziert aus und beflügelt das Orchester zu einer ungemein intensiven Deutung.“

Für den 22. April 2018 ist in Coburg die Premiere von Antonín Dvořáks „Rusalka“ angekündigt: „Das ist ein Wunschstück von mir – eine der unterschätztesten Opern, wie ich glaube. Gemeinsam mit Tobias Heyder (Inszenierung) und Lolita Hindeberg (Bühne) arbeite ich wieder mit dem schon beim englischen Doppelabend von 2016 (‚Dido and Aeneas‘ & ‚Riders on the Sea‘) bewährten Team. In den letzten drei Vorstellungen (13.5, 10.6., 27.6.) wird zudem Betsy Horne die Titelpartie gestalten, mit der ich hier über ein halbes Jahrzehnt zentrale Sopranrollen erarbeitet habe und die heute an den großen Häusern in Berlin und Leipzig engagiert ist.“

Bereits am 29. Januar 2018 startet unter Kluttigs musikalischer Leitung an der Oper Stuttgart die Wiederaufnahme von Mozarts „Zauberflöte“ in der 2004er-Inszenierung von Peter Konwitschny: „Er war ein wichtiges Vorbild in meiner Jugend, hat mit meinem Vater (dem Dirigenten Christian Kluttig) in den 80ern viele gemeinsame Projekte realisiert und wird bei den Proben auch noch mal anwesend sein.“ Das Musikfeuilleton zeigte sich seinerzeit von der (Erst-)Inszenierung in Stuttgart hoch begeistert. So schrieb die „Zeit“: „Für sein buntes Menschentheater scheut Peter Konwitschny weder die Revue noch die Groteske, woran der Komponist jedoch womöglich mehr Freude gehabt hätte als an anderen Interpretationen aus (vor)letzter Zeit ... Während der Feuer-und-Wasser-Probe läuft der letzte Film. Ein Lebenslauf: Geburt, Gedöns und Grab. So schnell geht das, sagt Konwitschnys dann doch wieder ganz ernster Humor. Der Mensch bewährt sich und tut bestenfalls, was er kann. Konwitschny kann viel.“ Für die Wiederaufnahme konnten herausragende Solisten gewonnen werden, darunter auch Lenneke Ruiten: „Die Rolle der Pamina übernimmt diese großartige niederländische Sopranistin, die dann auch bei unserem Weill-Schönberg-Projekt in Frankreich dabei sein wird.“, so Kluttig.

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15/12/2017

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